Pfarrei St. Antonius Rothenthurm

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"08. September" – Ab 13. September gilt für den Gottesdienstbesuch wieder die 50er Grenze.
Wir bitten wieder vermehrt auf die Gottesdienste während der Woche auszuweichen. Auch am Sonntagabend hat es meist genug Platz. Wer gerne an einem Sonntagshauptgottesdienst mitfeiern möchte, holt sich bitte in der Kirche ein Reservationszettel.
Solange die 50er-Regel gilt, wird bei Bedarf der Kirchenkeller geöffnet und der Gottesdienst akustisch dorthin übertragen. Dort können weitere 50 Personen den Gottesdienst mitfeiern. Auch im Kirchenkeller wird die Hl. Kommunion gespendet.
Weiterhin gelten die Regeln zum Maskentragen und die Beachtung der Abstände.» Wer ausserhalb der hll. Messen kommunizieren möchte, darf sich ungeniert beim Pfarramt melden (041 838 11 93).

Vorabendmessen Biberegg:
Bis auf weiteres finden noch keine Gottesdienste in Biberegg statt.

1. Adventssonntag: Adventskranzsegnung
Sonntag, 28. November, um 09.30 und 19.30 Uhr

Kirchgemeindeversammlung
05. Dezember, 10.30 Uhr im Medienraum

Gedächtnis Kirchenchor
08. Dezember, 09.30 Uhr

Chlini Chilä
11. Dezember, 17.00 Uhr im Kirchenkeller

Roratemessen:
12. Dezember, 06.00 Uhr
14. Dezember, 07.00 Uhr Schulmesse 3./4. Kl.
16. Dezember, 06.00 Uhr Frauenverein
21. Dezember, 07.00 Uhr Schulmesse 5./6. Kl.

Bussfeiern:
14. Dezember, 19.30 Uhr
15. Dezember, 14.00 Uhr mit Kommunion

Beichtgelegenheiten:
15. Dezember, 14.30 - 15.30 Uhr
16. Dezember, 20.00 - 20.30 Uhr
18. Dezember, 16.00 - 16.30 Uhr
22. Dezember, 15.30 - 16.30 Uhr
                       19.30 - 20.30 Uhr
23. Dezember, 10.00 - 11.00 Uhr

Weihnachten:
24. Dezember, ab 15.00 Uhr via Beamer jede halbe Stunde Krippenspiel "Zeller Wiehnacht"
                          22.30 Christmette

25. Dezember, 09.30 und 10.30 Uhr Festmessen
                      19.30 Uhr Abendmesse

26. Dezember, 09.30 und 19.30 Uhr

28. Dezember, 16.30 Uhr Kindersegnung
                       17.30 Hl. Messe
 

 

 

 

 

 

 

  • Hl. Messe

    Samstag, Biberegg
    19.00 Uhr (von Mai-Oktober, ohne Sommerferien)

    Hauptmesse, Sonntag
    09.30 Uhr (ausser Sommerferien)

    Sonntag, Abendmesse
    19.30 Uhr

    Dienstag
    15.15 Uhr (Schulferien 08.30 Uhr)

    Herzjesu-Freitag (1. Freitag im Monat)
    Stille Anbetung 15.00 - 21.00 Uhr

    Mittwoch
    08.30 Uhr (ab 08.00 Uhr stille Anbetung)

    Donnerstag
    08.30 Uhr

    Freitag
    19.30 Uhr

    Samstag
    09.30 Uhr

  • Beichtgelegenheit

    Sonntags von 08.30 - 09.15 Uhr

  • Rosenkranzgebet

    Montag bis Donnerstag, 19.00 Uhr (Mai bis September)
                                           17.00 Uhr (Oktoberbis April)

    Freitag, 19.00 Uhr

    Samstag, 09.00 Uhr

  • Informationen

     Das Heiliggrab wird voraussichtlich vom Sonntag 03. bis 20. April 2022 wieder aufgestellt werden.

  • Zum Heilig Grab in Rothenthurm

    Als «Heilig Grab» wird einerseits das Grab Jesu in der Grabeskirche in Jerusalem und andererseits dessen künstlerische Nachbildung bezeichnet. Die künstlerischen Nachbildungen sind entweder architektonische Erinnerungsmonumente zurückgekehrter Jerusalempilger oder reine Temporärbauten im Rahmen der Osterliturgie. Die Aufstellung theatralischer Kulissenbauten während der Karwoche war vom 14. bis ins 20. Jahrhundert eine weit verbreitete kirchliche Ostertradition. Mit dem Niedergang dieser Tradition verschwanden die meisten Heilig Gräber in die Kirchenestriche oder als Brennholz im Ofen.

    In Rothenthurm ist ein herausragendes Beispiel eines solchen kulissenartigen Heilig Grabes grossteils im originalen Zustand erhalten geblieben. Die Grabkulisse wurde 1688 von einem unbekannten Meister geschaffen und stammt ursprünglich aus der Pfarrkirche in Schwyz. Nach Vollendung des Kirchenneubaus überliess Schwyz das Heilig Grab 1788 – also genau hundert Jahre nach dessen Entstehung – der Pfarrkirche Rothenthurm, wo es repariert, erweitert und neu bemalt wurde. Somit handelt es sich beim Rothenthurmer Heilig Grab um eines der ältesten erhaltenen Exemplare einer Heilig-Grab-Kulisse im süddeutschen und schweizerischen Raum. Ein vergleichbares Beispiel stellt das 1771 vom Süddeutschen Maler Josef Ignaz Weiss (1722–nach 1800) geschaffene Heilig Grab im Stift Beromünster dar.

    1894 erwarb Rothenthurm beim Rorschacher Dekorationsmaler Josef Traub (1860–1934) ein neues Heilig Grab, wovon Teile im Kirchenestrich erhalten sind. Spätestens ab diesem Zeitpunkt dürfte das barocke Heilig Grab von 1688 bzw. von 1788 nicht mehr in Gebrauch gewesen sein und wurde – in Einzelteile zerlegt – im Kirchenestrich eingelagert. 2016– 2018 gelang es der Restaurierungsfirma Stöckli AG Stans, die eindrückliche Bretterkulissenkonstruktion zu rekonstruieren. In der vordersten Ebene tragen je drei aufgemalte Säulen einen gerundeten Hauptbogen, auf dem die ausgesägten Aufsteckfiguren der Maria (Mitte), zweier Engel mit Leidenswerkzeugen und der Apostelfürsten (ganz aussen) montiert sind.

    Im Bogenscheitel ist eine spätbarocke Kartusche mit dem an Heilig Gräbern häufig anzutreffenden lateinischen Bibelzitat «ET ERIT SEPVLCHRVM / EIVS GLORIOSVM. [Sein Grab wird herrlich sein.] ISAIAE II» befestigt. Mehrere bogenförmige Wolkenkulissen leiten den Blick des Betrachters zu einer von Putten belebten Wolkengloriole, in deren Mitte die Monstranz gleichsam zu schweben scheint. Darüber ist Gottvater dargestellt, flankiert von zwei weiteren Engeln mit Leidenswerkzeugen. Darunter befindet sich ein altarförmiger Kasten. An seiner Schaufront blicken aus einer rundbogigen Nische die Seelen aus dem Fegefeuer hoch zum aufgemalten Leichnam Christi in der Grabesnische.

    Michael Tomaschett

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