Pfarrei St. Antonius Rothenthurm
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Wer ausserhalb der hll. Messen kommunizieren möchte, darf sich ungeniert beim Pfarramt melden (041 838 11 93).
Änderung Vorabendmessen in der Loretokapelle Biberegg
Ab 2026 werden keine Vorabendmesse mehr gehalten.
Erreichbarkeit während Pfarrhofumbau
Pfr. Viktor und das Sekretariat sind wie gewohnt telefonisch stets erreichbar. Siehe aktuelles Pfarrblatt.
Die Briefkasten bleiben beim Pfarrhof stehen und werden regelmässig geleert.
Nun hoffen wir, dass der Umbau zügig vollzogen werden kann.
Maiandachten, jeweils 19.00 Uhr
27. Mai, Pfarrkirche
30./31. Mai 2026Pfarreifest
30. Mai, 17.00 Uhr Chlini Chilä, ab 17.30 Uhr Festwirtschaft mit Unterhaltung im Festzelt
31. Mai, 100.00 Uhr Festgottesdienst mit anschliessendem Pfarreifest. Programm siehe oben.
Program zum 250 Jahr Pfarreijubiläum
04. Juni Fronleichnam
Wenn es das Wetter erlaubt, findet nach dem Festgottesdienst die Dorfprozession statt
09. Juni Filmaben “The Chosen” in der Kirche
Um 19.30 Uhr wird die 5. Episode aus der 5. Staffel gezeigt.
Dazu sind alle herzliche eingeladen.
24. Juni 2026 Vereinsmess Schwyzer Lourdespilgerverein
Um 10.45 Uhr findet im Kloster Ingenbohl (Krypta) die Hl. Messe statt,
zelebriert von Präses Pfr. Werner Reichlin. Zum anschliessenden Esses im Hügel Cafe ist eine Anmeldung bis Freitag 19.06.2026 notwendig
unter: info(at)schwyzer-lpv.ch oder 079 545 19 31
28. Juni Fahrzeugsegnung
Am Sonntag werden nach beiden Gottesdiensten die Fahrzeuge auf dem Kirchenplatz gesegnet.
Hl. Messe
Samstag, Biberegg
19.00 Uhr (von Mai-Oktober, ohne Sommerferien)Hauptmesse, Sonntag
09.30 UhrSonntag, Abendmesse
19.30 UhrDienstag
15.15 Uhr (Schulferien 08.30 Uhr)Herzjesu-Freitag (1. Freitag im Monat)
Stille Anbetung 15.00 - 21.00 UhrMittwoch
08.30 Uhr (ab 08.00 Uhr stille Anbetung)Donnerstag
08.30 UhrFreitag
19.30 UhrSamstag
09.30 UhrBeichtgelegenheit
Sonntags von 08.30 - 09.15 Uhr
Rosenkranzgebet
Montag, Dienstag, Mittwoch, 18.00 Uhr
Donnerstag, 08.00 Uhr
Freitag, 19.00 Uhr
Samstag, 09.00 Uhr
Kinderrosenkranz
Informationen
Das Heiliggrab wird im Jahr 2028 wieder aufgestellt.
Es wird am Samstag vor dem Passionssonntag aufgebaut und bleibt dann bis und mit Mittwoch nach Ostern stehen.
Zum Heilig Grab in Rothenthurm
Als «Heilig Grab» wird einerseits das Grab Jesu in der Grabeskirche in Jerusalem und andererseits dessen künstlerische Nachbildung bezeichnet. Die künstlerischen Nachbildungen sind entweder architektonische Erinnerungsmonumente zurückgekehrter Jerusalempilger oder reine Temporärbauten im Rahmen der Osterliturgie. Die Aufstellung theatralischer Kulissenbauten während der Karwoche war vom 14. bis ins 20. Jahrhundert eine weit verbreitete kirchliche Ostertradition. Mit dem Niedergang dieser Tradition verschwanden die meisten Heilig Gräber in die Kirchenestriche oder als Brennholz im Ofen.
In Rothenthurm ist ein herausragendes Beispiel eines solchen kulissenartigen Heilig Grabes grossteils im originalen Zustand erhalten geblieben. Die Grabkulisse wurde 1688 von einem unbekannten Meister geschaffen und stammt ursprünglich aus der Pfarrkirche in Schwyz. Nach Vollendung des Kirchenneubaus überliess Schwyz das Heilig Grab 1788 – also genau hundert Jahre nach dessen Entstehung – der Pfarrkirche Rothenthurm, wo es repariert, erweitert und neu bemalt wurde. Somit handelt es sich beim Rothenthurmer Heilig Grab um eines der ältesten erhaltenen Exemplare einer Heilig-Grab-Kulisse im süddeutschen und schweizerischen Raum. Ein vergleichbares Beispiel stellt das 1771 vom Süddeutschen Maler Josef Ignaz Weiss (1722–nach 1800) geschaffene Heilig Grab im Stift Beromünster dar.
1894 erwarb Rothenthurm beim Rorschacher Dekorationsmaler Josef Traub (1860–1934) ein neues Heilig Grab, wovon Teile im Kirchenestrich erhalten sind. Spätestens ab diesem Zeitpunkt dürfte das barocke Heilig Grab von 1688 bzw. von 1788 nicht mehr in Gebrauch gewesen sein und wurde – in Einzelteile zerlegt – im Kirchenestrich eingelagert. 2016– 2018 gelang es der Restaurierungsfirma Stöckli AG Stans, die eindrückliche Bretterkulissenkonstruktion zu rekonstruieren. In der vordersten Ebene tragen je drei aufgemalte Säulen einen gerundeten Hauptbogen, auf dem die ausgesägten Aufsteckfiguren der Maria (Mitte), zweier Engel mit Leidenswerkzeugen und der Apostelfürsten (ganz aussen) montiert sind.
Im Bogenscheitel ist eine spätbarocke Kartusche mit dem an Heilig Gräbern häufig anzutreffenden lateinischen Bibelzitat «ET ERIT SEPVLCHRVM / EIVS GLORIOSVM. [Sein Grab wird herrlich sein.] ISAIAE II» befestigt. Mehrere bogenförmige Wolkenkulissen leiten den Blick des Betrachters zu einer von Putten belebten Wolkengloriole, in deren Mitte die Monstranz gleichsam zu schweben scheint. Darüber ist Gottvater dargestellt, flankiert von zwei weiteren Engeln mit Leidenswerkzeugen. Darunter befindet sich ein altarförmiger Kasten. An seiner Schaufront blicken aus einer rundbogigen Nische die Seelen aus dem Fegefeuer hoch zum aufgemalten Leichnam Christi in der Grabesnische.
Michael Tomaschett


