Pfarrei St. Antonius Rothenthurm

Herzlich willkommen auf unserer neu gestalteten Website. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Am 17. Februar wurden alle BAG-Einschränkungen vom Bund aufgehoben. Sollte sich widererwartet die Situation wieder anders werden, werden wir Sie umgehend darüber informieren.
Wer ausserhalb der hll. Messen kommunizieren möchte, darf sich ungeniert beim Pfarramt melden (041 838 11 93).

Vorabendmessen Biberegg

bis Ende Oktober wird jeden Samstag um 19.00 Uhr die Hl. Messe gelesen.

Rosenkranzmonat Oktober

Montag und Donnerstag 17.00Uhr
Freitag, 19.00 Uhr
Samstag 09.00 Uhr

Pray Schwiiz

Am 07. Oktober, dem Gedenktag unserer lieben Frau vom Rosenkranz schliessen wir uns dem Anbetungsnachmittag Pray Schwiiz an.
15.00 Uhr Barmherzigkeitsrosenkranz
19.00 Uhr Rosenkranz für Familien

Kirchweihtag

Am 09. Oktober, um 09.30 Uhr Hl. Messe mit anschliessendem Gräberbesuch

Chlini Chilä

Am 15. Oktober um 17.00 Uhr laden das Team der Chiliä Chila herzlich zur Feier ein,
zum Thema, Du bist einmalig, so wie Du bist.

  • Hl. Messe

    Samstag, Biberegg
    19.00 Uhr (von Mai-Oktober, ohne Sommerferien)

    Hauptmesse, Sonntag
    09.30 Uhr (ausser Sommerferien)

    Sonntag, Abendmesse
    19.30 Uhr

    Dienstag
    15.15 Uhr (Schulferien 08.30 Uhr)

    Herzjesu-Freitag (1. Freitag im Monat)
    Stille Anbetung 15.00 - 21.00 Uhr

    Mittwoch
    08.30 Uhr (ab 08.00 Uhr stille Anbetung)

    Donnerstag
    08.30 Uhr

    Freitag
    19.30 Uhr

    Samstag
    09.30 Uhr

  • Beichtgelegenheit

    Sonntags von 08.30 - 09.15 Uhr

  • Rosenkranzgebet

    Montag bis Donnerstag, 19.00 Uhr (Mai bis September)
                                           17.00 Uhr (Oktober bis April)

    Freitag, 19.00 Uhr

    Samstag, 09.00 Uhr

  • Informationen

     Das Heiliggrab wird voraussichtlich im Jahr 2024 wieder aufgestellt.

  • Zum Heilig Grab in Rothenthurm

    Als «Heilig Grab» wird einerseits das Grab Jesu in der Grabeskirche in Jerusalem und andererseits dessen künstlerische Nachbildung bezeichnet. Die künstlerischen Nachbildungen sind entweder architektonische Erinnerungsmonumente zurückgekehrter Jerusalempilger oder reine Temporärbauten im Rahmen der Osterliturgie. Die Aufstellung theatralischer Kulissenbauten während der Karwoche war vom 14. bis ins 20. Jahrhundert eine weit verbreitete kirchliche Ostertradition. Mit dem Niedergang dieser Tradition verschwanden die meisten Heilig Gräber in die Kirchenestriche oder als Brennholz im Ofen.

    In Rothenthurm ist ein herausragendes Beispiel eines solchen kulissenartigen Heilig Grabes grossteils im originalen Zustand erhalten geblieben. Die Grabkulisse wurde 1688 von einem unbekannten Meister geschaffen und stammt ursprünglich aus der Pfarrkirche in Schwyz. Nach Vollendung des Kirchenneubaus überliess Schwyz das Heilig Grab 1788 – also genau hundert Jahre nach dessen Entstehung – der Pfarrkirche Rothenthurm, wo es repariert, erweitert und neu bemalt wurde. Somit handelt es sich beim Rothenthurmer Heilig Grab um eines der ältesten erhaltenen Exemplare einer Heilig-Grab-Kulisse im süddeutschen und schweizerischen Raum. Ein vergleichbares Beispiel stellt das 1771 vom Süddeutschen Maler Josef Ignaz Weiss (1722–nach 1800) geschaffene Heilig Grab im Stift Beromünster dar.

    1894 erwarb Rothenthurm beim Rorschacher Dekorationsmaler Josef Traub (1860–1934) ein neues Heilig Grab, wovon Teile im Kirchenestrich erhalten sind. Spätestens ab diesem Zeitpunkt dürfte das barocke Heilig Grab von 1688 bzw. von 1788 nicht mehr in Gebrauch gewesen sein und wurde – in Einzelteile zerlegt – im Kirchenestrich eingelagert. 2016– 2018 gelang es der Restaurierungsfirma Stöckli AG Stans, die eindrückliche Bretterkulissenkonstruktion zu rekonstruieren. In der vordersten Ebene tragen je drei aufgemalte Säulen einen gerundeten Hauptbogen, auf dem die ausgesägten Aufsteckfiguren der Maria (Mitte), zweier Engel mit Leidenswerkzeugen und der Apostelfürsten (ganz aussen) montiert sind.

    Im Bogenscheitel ist eine spätbarocke Kartusche mit dem an Heilig Gräbern häufig anzutreffenden lateinischen Bibelzitat «ET ERIT SEPVLCHRVM / EIVS GLORIOSVM. [Sein Grab wird herrlich sein.] ISAIAE II» befestigt. Mehrere bogenförmige Wolkenkulissen leiten den Blick des Betrachters zu einer von Putten belebten Wolkengloriole, in deren Mitte die Monstranz gleichsam zu schweben scheint. Darüber ist Gottvater dargestellt, flankiert von zwei weiteren Engeln mit Leidenswerkzeugen. Darunter befindet sich ein altarförmiger Kasten. An seiner Schaufront blicken aus einer rundbogigen Nische die Seelen aus dem Fegefeuer hoch zum aufgemalten Leichnam Christi in der Grabesnische.

    Michael Tomaschett

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