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Wer ausserhalb der hll. Messen kommunizieren möchte, darf sich ungeniert beim Pfarramt melden (041 838 11 93).

Änderung Vorabendmessen in der Loretokapelle Biberegg 
Ab 2026 werden keine Vorabendmesse mehr gehalten. 

Beichtgelegenheiten:
Dienstag, 23. Dezember,  09.00 - 11.00 Uhr
                                              19.30 - 20.30 Uhr
Mittwoch, 24. Dezember, 14.00 - 15.30 Uhr

Hl. Messen über Weihnachten
24. Dezember, 17.00 Uhr Kindermette mit Krippenspiel
                            22.30 Uhr Christmette
25. Dezember, 09.30 Uhr Festmesse
26. Dezember, 09.30 Hauptmesse

Silvster
Zum Jahreswechsel, 23.15 Uhr Hl. Messe

06. Januar Sternsingen
Wer besuch von den Sternsinger wünscht, darf sich gerne bei Mony Styger (076 413 39 98) melden.

17. Januar St. Antoniustag
09.30 Uhr St. Antonius-Festmesse mit Bischof Joseh Maria Bonnemain

29. Januar  Toby Meyer Konzert
19.30 Uhr spiel Toby Meyer in der Pfarrkirche

30./31. Mai 2026Pfarreifest 
Am 03. Juni 1776 wurde unsere Pfarrei vom damaligen Bischof von Kostanz zur eigenen Pfarrei erhoben.
Vorher gehörte das ganze Gebiet von Biberegg bis 3. Altmatt zur Pfarrei Sattel.
30. Mai Kindergottesdienst mit anschliessender Stubete im Festzelt
31. Mai Festgottesfienst mit anschliessendem Pfarreifest

 

 

 

  • Hl. Messe

    Samstag, Biberegg
    19.00 Uhr (von Mai-Oktober, ohne Sommerferien)

    Hauptmesse, Sonntag
    09.30 Uhr 

    Sonntag, Abendmesse
    19.30 Uhr

    Dienstag
    15.15 Uhr (Schulferien 08.30 Uhr)

    Herzjesu-Freitag (1. Freitag im Monat) 
    Stille Anbetung 15.00 - 21.00 Uhr

    Mittwoch
    08.30 Uhr (ab 08.00 Uhr stille Anbetung)

    Donnerstag
    08.30 Uhr

    Freitag
    19.30 Uhr

    Samstag
    09.30 Uhr

  • Beichtgelegenheit

    Sonntags von 08.30 - 09.15 Uhr

  • Rosenkranzgebet

    Montag, Dienstag, Mittwoch, 17.00 Uhr                                 

    Donnerstag, 08.00 Uhr

    Freitag, 19.00 Uhr

    Samstag, 09.00 Uhr

  • Kinderrosenkranz

  • Informationen

    Das Heiliggrab wird im Jahr 2026 das nächste Mal aufgestellt.

     

  • Zum Heilig Grab in Rothenthurm

    Als «Heilig Grab» wird einerseits das Grab Jesu in der Grabeskirche in Jerusalem und andererseits dessen künstlerische Nachbildung bezeichnet. Die künstlerischen Nachbildungen sind entweder architektonische Erinnerungsmonumente zurückgekehrter Jerusalempilger oder reine Temporärbauten im Rahmen der Osterliturgie. Die Aufstellung theatralischer Kulissenbauten während der Karwoche war vom 14. bis ins 20. Jahrhundert eine weit verbreitete kirchliche Ostertradition. Mit dem Niedergang dieser Tradition verschwanden die meisten Heilig Gräber in die Kirchenestriche oder als Brennholz im Ofen.

    In Rothenthurm ist ein herausragendes Beispiel eines solchen kulissenartigen Heilig Grabes grossteils im originalen Zustand erhalten geblieben. Die Grabkulisse wurde 1688 von einem unbekannten Meister geschaffen und stammt ursprünglich aus der Pfarrkirche in Schwyz. Nach Vollendung des Kirchenneubaus überliess Schwyz das Heilig Grab 1788 – also genau hundert Jahre nach dessen Entstehung – der Pfarrkirche Rothenthurm, wo es repariert, erweitert und neu bemalt wurde. Somit handelt es sich beim Rothenthurmer Heilig Grab um eines der ältesten erhaltenen Exemplare einer Heilig-Grab-Kulisse im süddeutschen und schweizerischen Raum. Ein vergleichbares Beispiel stellt das 1771 vom Süddeutschen Maler Josef Ignaz Weiss (1722–nach 1800) geschaffene Heilig Grab im Stift Beromünster dar.

    1894 erwarb Rothenthurm beim Rorschacher Dekorationsmaler Josef Traub (1860–1934) ein neues Heilig Grab, wovon Teile im Kirchenestrich erhalten sind. Spätestens ab diesem Zeitpunkt dürfte das barocke Heilig Grab von 1688 bzw. von 1788 nicht mehr in Gebrauch gewesen sein und wurde – in Einzelteile zerlegt – im Kirchenestrich eingelagert. 2016– 2018 gelang es der Restaurierungsfirma Stöckli AG Stans, die eindrückliche Bretterkulissenkonstruktion zu rekonstruieren. In der vordersten Ebene tragen je drei aufgemalte Säulen einen gerundeten Hauptbogen, auf dem die ausgesägten Aufsteckfiguren der Maria (Mitte), zweier Engel mit Leidenswerkzeugen und der Apostelfürsten (ganz aussen) montiert sind.

    Im Bogenscheitel ist eine spätbarocke Kartusche mit dem an Heilig Gräbern häufig anzutreffenden lateinischen Bibelzitat «ET ERIT SEPVLCHRVM / EIVS GLORIOSVM. [Sein Grab wird herrlich sein.] ISAIAE II» befestigt. Mehrere bogenförmige Wolkenkulissen leiten den Blick des Betrachters zu einer von Putten belebten Wolkengloriole, in deren Mitte die Monstranz gleichsam zu schweben scheint. Darüber ist Gottvater dargestellt, flankiert von zwei weiteren Engeln mit Leidenswerkzeugen. Darunter befindet sich ein altarförmiger Kasten. An seiner Schaufront blicken aus einer rundbogigen Nische die Seelen aus dem Fegefeuer hoch zum aufgemalten Leichnam Christi in der Grabesnische.

    Michael Tomaschett